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VRB80.3D Artikelbild
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Virtual-Reality-Brille VRB80.3D Auvisio

Eintauchen in die Virtuelle Welt, via Smartphone und Virtual-Reality-Brilla aka Head-Mounted Display. Einfacher Test, ob einen eine VR-Brille wie zum Beispiel HTC VIVE oder ein OCULUS RIFT tatsächlich reizen könnte.

Ich vermute viele haben schon mal etwas über VR-Brillen gehört oder gesehen, waren sich aber unsicher ob das was für einen ist. Mir ging es so, dass ich gerne mal eine Oculus Rift oder ähnliche Virtual-Reality-Brillen testen wollte, allerdings schreckten mich die Preise ein wenig ab, da ich schlecht vorraus sehen konnte ob ich von Motion Sickness (bzw. Gaming Sickness) betroffen sein könnte, beziehungsweise ob es mir überhaupt gefallen wird.

Als die ersten Head-Mounts wie Google Cardboard oder Samsung Gear VR auf den Markt kamen, erschien es mir als könnte nun jeder sich einen ersten Eindruck in die VR-Welt für kleines Geld erkaufen. Allerdings fand ich den Gedanken sich ein Stück Pappe an den Kopf zu schnallen dann doch etwas kurios und ein Stück Plastik für das vielfache an Geld auch nicht so ideal.

Nach einer Weile stöbern bin ich fündig geworden. Die auvisio Virtual-Reality-Brille VRB80.3D mit Glaslinsen und Magnetschalter
sollte es sein. Vom Aussehen her solide, Klettgurte für die Befestigung der Größeneinstellung am Kopf, sowie Einlässe an der Vorderseite für die Verbindung des Smartphones mit Kopfhörern und Datenkabel. Dazu kommt ein kleiner Preis von 39,90 Euro.

Bild VRB80.3D
VRB80.3D

Beim ersten Test der VR-Brille war ich gleich positiv überrascht, leichte Handhabe, einfache und schnelle anpassung der Gläser und ausreichender Tragekomfort. Sicherer halt für das Smartphone dank fester Klappe mit Anti-rutsch Saugnäpfen.

Die ersten Youtube 360° und VR-Videos machten gleich Lust auf mehr. Mitten im Raum stehend sich nach New York beamen lassen und die Größe der Gebäude „live“ zu erleben oder unter wasser mit Delphinen zu schwimmen waren schon nette kleine Videos.

Bild VRB80.3D front
VRB80.3D front

 

Bild VRB80.3D mit Note 4
VRB80.3D mit Note 4

Dann dachte ich mir, da muss doch noch mehr gehen als nur Videos via Youtube schauen. Ich will doch auch am PC die Brille nutzen, wie eine komplette VR-Brille, wie die oben genannten. Nach nur kurzem googeln stieß ich auf einige nützliche Tools, wobei mir das Programm mit zugehöriger App von Trinus VR am besten gefiel. Die einrichtung erfolgte recht schnell, die erweiterten Einstellung waren nach ein paar Testläufen auch schnell erlernt.

Trinus bietet eine Probeapp an, womit man zeitlich beschränkt aber immer wieder sofort nutzbar die Smartphone app probieren kann. Wenn man danach überzeugt ist kann man sich die App im Store auch für 6,99 Euro kaufen. Damit erspart man sich das rausgeworfen werden und das erneute verbinden dann komplett. Was natürlich bei längeren Aktivitäten wie Spielen oder Filmen doch recht nervig wird.

Bild VRB80.3D Front offen
VRB80.3D Front offen

Mit diesem Programm und der Brille, sowie meinem Smartphone hatte ich nun schon echt einen menge Freude. Vor allem finde ich macht das Spielen von Fahr- und Flugspielen damit enormen spaß, da man nun wie in echt in den Fahrzeugen umher gucken kann.

Aber auch Ego-perspektivische Spiele geben einem damit noch mehr mitten drin Gefühl. Aber auch Filme im 2D machen damit Spaß, da der Bildschirm durch die Vergrößerung der Lupengläßer eine gefühlte Leinwand ins Sichtfeld des Nutzer baut. Der Pate im Home Kino auf der VR, das war schon ein besonderes Erlebnis.

Bild VRB80.3D Linsen
VRB80.3D Linsen

Mein Fazit, wer noch mit sich hadert, ob er eine VR-Brille kaufen möchte sollte es mit einem Head-Mount für Smartphones selbst einen ersten Eindruck verschaffen. Für mich ist das der Anfang der hoffentlich bald noch aktiver werdenden VR-Revolution für den Endverbraucher.

Virtual-Reality-Brille VRB80.3D Auvisio

Preis - 96%
Qualität - 89%
Funktionsumfang - 75%
Energieverbrauch - 100%
Handhabung - 90%
Design - 92%

90%

Alles in allem, sehr vernünftig

Bei niedrigem Preis, trotzdem eine gute und solide Verarbeitung, Sitzt auch bei unterschiedlichen Kopfformen noch ziemlich gut. Möglicherweise mehr tragekomfort durch weichere und größere Polster. Sieht optisch nach was aus und verbraucht keine Energie (ohne Smartphone). Um den VR-Markt kennen zu lernen eine gelungene Einstiegsvariante.

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