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Die Wurfstrategien der Pokemon-Trainer

Ich habe mich bis heute nicht wirklich darum geschert, wie ich den besten Pokeball-Wurf schaffe. Für mich war gerade bei fehlenden Pokemon im Pokedex wichtig, sie überhaupt zu fangen.

Dennoch habe ich mir mal die verschiedenen Wurfttechniken zu Gemüte geführt und liste Euch hier die Zusatz-EP samt Wurftechnik ein Mal genauer auf.

Die farbigen Kreise

Die Trainer unter Euch wissen natürlich, dass der farbige Kreis um das zu fangende Pokemon ein wichtiges Kriterium zum Fangerfolg sein kann.

Je nach Farbe zeigt der Kreis Euch also an, wie „schwer“ ein Pokemon zu fangen ist. Hier wird zum einfachen Verständnis mit dem Ampelsystem gearbeitet:

Grün : dieses Pokemon ist relativ leicht zu fangen

Gelb/Orange : mittlere Schwierigkeit 

Rot : dieser Fang kann eine harte Nuss werden

Hier spielen aber auch 3 weitere Faktoren eine Rolle:

  • Art der Pokebälle : die Fangchance (inkl. Farbe des Kreises) KANN sich verändern, wenn ich von einem einfachen Pokeball auf einen Super- oder Hyperball wechsle. Superbälle sind ab Level 12 erhältlich und Hyperbälle ab Level 20. Nutz sie also bewusst!
  • Himmihbeere: der Fang kann einfacher werden, wenn ich dem Pokemon ein Candy vorab reiche. Himmihbeeren erhälst du ab Level 8, sie verringern die Chance, dass sich das Pokemon wieder aus dem Pokeball befreit. Nach Verfüttern der Beere, verändert sich meist auch die Farbe des Kreises um eine Nuance. Der Effekt der Himmihbeere hält so lang, bis der Ball das Pokemon getroffen hat. Bricht das Pokemon erneut aus, so musst du eine neue Himmihbeere verfüttern um die Fangchance zu erhöhen.
  • Veränderung des Kreises nach Befreiung: befreit sich also z.B ein Relaxo trotz besserem Pokeball und Himmihbeere aus deinen Fängen, so verändert sich auch die Größe des Fangkreises. Der Kreis wird kleiner- im Normal nur nach dem ersten Befreiungsversuch. Aber sei auf der Hut. Es schadet nie, genügend Himmihbeeren im Inventar zu haben.

These: Ein Pokemon mit geringen WP (Wettkampfpunkten) ist einfacher zu fangen. 

Hell no! Es wär schön, wenn das tatsächlich so wäre, leider sieht die Realität hier auch anders aus. WP scheinen also kein festes Kriterium zu sein, ob ein Pokemon leicht oder schwer zu fangen ist.

Beispiele: Ich habe es schon oft geschafft ein 300-WP Mauzi mit einem stinknormalen Pokeball (1 Wurf ein Treffer!) zu fangen. Andersrum verschwende ich Pokebälle noch und nöcher sobald mir ein 100er Kokuna oder Safcon begegnet. Irre oder nicht? Die Logik dahinter habe ich bis heute nicht verstanden- dennoch sind die Safcons und Kokunas dieser Welt mit einem roten Kreis ausgestattet – und sehr widerwillig.

Ich nehme also für mich als Fazit mit: Entscheidend ist als erstes die Farbe des Kreises- dann die WP des Pokemons.

Der perfekte Wurf

Neben den farbigen Kreisen spielt aber auch der Wurf, bzw. der Wurfart eine Rolle beim Fang eines Pokemons. Hast du schon mal darauf geachtet, wann und wo du den Pokeball loslässt und von wo aus du den Pokeball wirfst? Denn auch hier verändert sich zum Beispiel die Größe des farbigen Kreises je nach Technik.

Der ein oder andere Trainer hat daraus für sich eine richtige Kunst entwickelt. Natürlich passiert das Ganze nicht ohne Grund: je nach Wurfart könnt Ihr hier nämlich noch zusätzliche Fang-EPs einstreichen.

Die Fangbonus-EPs verteilen sich hierbei wie folgt:

  • normaler Catch: keine zusätzlichen EPs, der normale Catch verschafft dir 100 EP.
  • Klasse“-Wurf: 10 Erfahrungspunkte extra
  • „Großartiger“-Wurf: 50 EP extra
  • „Fabelhafter“-Wurf: 100 EP extra
  • „Curveball“-Wurf: 10 EP extra, dafür mit erhöhter Fangchance und er kann mit z.B mit der „Klasse“-Technik kombiniert werden. (zusätzliche EP)

Sicherlich hast du schon so einen Fangbonus erhalten, aber weißt du auch warum oder was du genau dafür getan hast?

„Klasse“ erhälst du, wenn der farbige Kreis beim Wurf auf das Pokemon noch groß war und Du in den selbigen triffst. Das ist der gängigste Bonus- den sicherlich jeder schon mal erhalten hat.

„Großartig“ erlangst du, wenn der Kreis schon um einiges kleiner ist und der geworfene Ball 3/4 davon trifft.

„Fabelhaft“ ist es, wenn du es schaffst in den kleinen Fangkreis zu werfen und dabei das Pokemon mittig triffst.

Beim „Curveball“ wiederum, ist Fingerfertigkeit und Geduld gefragt, denn der Name ist Programm. Beim Curveball musst (nicht sehr überraschend) den Ball in einer Kurve werfen, er kann hierbei mit anderen „Wurftechniken“ kombiniert werden. Um die zusätzlichen Erfahrungspunkte jedoch zu erhalten, ist es nicht nur wichtig das Pokemon zu treffen, sondern bestenfalls auch das Innere des Kreises.

Das erfordert natürlich Übung, es gibt aber einen Youtuber namens „Trainer Tips“, der seine Technik gut erklärt:

Ich sage: Kleinvieh  macht auch Mist und Leveln wird mit höherer Stufe immer langwieriger- daher sollte man die zusätzlichen EPs möglichst immer mitnehmen. Daumen hoch!

Die Jungs von SilphRoad haben sich übrigens damit näher beschäftigt und analysieren so ziemlich alles bis ins kleinste Detail, wer sich in die Statistiken zum Curveball mal genauer einlesen möchte, kann dies hier tun.

Seid Ihr Perfektionisten und versucht immer das Beste aus einem Catch zu holen oder achtet Ihr gar nicht darauf? Ich freu mich auf Kommentare!

About Julia

Mein Name ist Julia und ich blogge über alle möglichen Produkte, die in meine Hände kommen. Ich teste diese auf Herz und Nieren und freue mich über einen regen Erfahrungsaustausch!

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